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Aktuelle Berichte
Hessisch Oldendorf, 08.01.2025
P r e s s e m i t t e i l u n g Winterdienst in Hessisch Oldendorf
Eis und Schnee haben in den vergangenen Tagen vielfach für Glätte gesorgt. Und auch in den nächsten Tagen ist mit Minusgraden und weiteren Schneefällen zu rechnen. Der weiße Winterzauber sorgt bei Kindern für ordentlichen Rodelspaß und beim Winterdienst der Stadt Hessisch Oldendorf für Dauereinsatz: Nicht nur an den Werktagen, sondern auch an den Wochenenden sind die Räumfahrzeuge und Fußtrupps unterwegs, um für sichere Straßen und Wege zu sorgen. „Im Stadtgebiet von Hessisch Oldendorf beträgt die Gesamtlänge der innerörtlichen Straßen insgesamt ca. 160 Kilometer, das entspricht einer Fahrstrecke von Hessisch Oldendorf bis nach Bremen, so dass die weiße Pracht nicht überall und gleichzeitig geräumt werden kann“ erklärt der für den Winterdienst zuständige Fachbereichsleiter Heiko Wiebusch.
Während sich der Baubetriebshof hauptsächlich um den Winterdienst an den städtischen Gebäuden, wie zum Beispiel den Schulen und Kindergärten kümmert, sind für die Räumung der kommunalen Straßen vier externe Dienstleister beauftragt.
Beim Winterdienst wird nach festgelegten Plänen vorgegangen: Geräumt werden Hauptverkehrsstraßen und verkehrswichtige Gefahrenstellen, Straßen mit Gefälleabschnitten, Straßen mit Busverkehr.
Auf Wohnstraßen gibt es grundsätzlich keinen städtischen Winterdienst.
Die Stadtverwaltung weist im Zusammenhang mit dem Winterdienst darauf hin, wofür Anliegerinnen und Anlieger grundsätzlich selbst verantwortlich sind: Bei Schneefall und Eisglätte sind Gehwege sowie die Seitenstreifen im verkehrsberuhigten Bereich in der Innenstadt in einer Breite von 1,50 m freizuhalten.
Ist ein Gehweg nicht vorhanden, so ist ein ausreichend breiter Streifen von mindestens 1,00 m am Fahrbahnrand freizuhalten. Die Räum und Streupflicht bezieht sich auf die gesamte Länge der jeweiligen Grundstücke und auf beide Straßenseiten. Sie besteht an Werktagen von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr und an Sonn und Feiertagen von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Bei Eis und Schneeglätte können neben dem Räumen auch abstumpfende Mittel wie Splitt oder Sand zum Einsatz kommen. Salz und andere auftauende Stoffe sollen nur dann verwendet werden, wenn wegen Eisregen oder extremen Temperaturschwankungen Sand oder Splitt nicht ausreichend helfen. Auf Baumscheiben und begrünten Flächen darf kein Salz eingesetzt werden.
Die winterlichen Straßenverhältnisse sind natürlich für alle Verkehrsteilnehmenden eine besondere Herausforderung. Gleichzeitig bittet die Stadtverwaltung um Verständnis, dass gerade bei langanhaltenden Winter-Wetterlagen nicht überall vom städtischen Winterdienst geräumt werden kann.
Sofern es im Stadtgebiet besondere Gefahrenlagen durch Eis oder Schnee gibt, können diese gerne über das Mängelmelder-Formular auf der Webseite der Stadt Hessisch Oldendorf gemeldet werden.
Hamfler Bürgermeister i.V.
Ansprechpartner: Fachbereich III, Heiko Wiebusch, 05152/782-104
Heinz-Otto Hoppe

Weihnachtsfeier
Wieder einmal ist es so weit, das Weihnachtsfest wird in wenigen Wochen von uns gefeiert, die beschauliche Adventszeit hat begonnen und soll uns einstimmen auf die vor uns liegende Zeit.
Zur traditionellen gemeinsamen Weihnachtsfeier hatten der Ortsrat und das DRK alle Seniorinnen und Senioren als auch die Mitglieder eingeladen. Ein vorweihnachtlicher Nachmittag zur Vorbereitung auf die Vorweihnachtszeit sollte wie immer das Ziel sein. So konnten die Mitglieder des Ortsrates und der Vorstand des DRK die Teilnehmer im voll besetzten „Sportheim 47“ begrüßen.
Bei wunderschön dekoriertem Tischschmuck strahlte ein imposanter Weihnachtsbaum und empfing die Gäste. Die Kaffeetafel wurde mit selbst gebackenem Kuchen eröffnet und es entwickelten sich schnell die immer gern geführten Tischgespräche.
Natürlich durfte eine entsprechende Einstimmung nicht fehlen. Dafür sorgten die Tiunegels, eine Musikgruppe um Thomas Berger, die mit ihrem Programm weihnachtliche Gefühle erzeugten. Von „Jingle Bells“, „Feliz Navidad“, der „Weihnachtsbäckerei“ über die klassischen deutschen Weihnachtslieder war bei der einstündigen Unterhaltung alles dabei und wurde bei vielen Mit-sing-Aktionen gern angenommen. Zur Unterstützung aus dem Publikum war Helmut Meyer mit seiner Mundharmonika eine wirkliche Bereicherung und konnte bei einigen Stücken sein Können unter Beweis stellen.
Der Ausklang war dann wieder den Tischgesprächen bei einigen Getränken gewidmet. Ein fröhlicher und harmonischer Nachmittag mit zufriedenen Gästen und der Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit war das gelungene Ergebnis.
Der Dank für die Gestaltung der Weihnachtsfeier gilt dabei den Mitgliedern des Vorstandes des DRK und den Mitgliedern des Ortsrates.
Text/Fotos: Klaus Brzesowsky
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Hoher Besuch in Hemeringen
Für den 29.10.2025 hatte sich hoher Besuch in Hemeringen angesagt. Auf Vorschlag des Landtagsabgeordneten Constantin Grosch hatte sich das Präsidium des Niedersächsischen Landtages entschieden, gleich zwei Lokationen in Hemeringen zu besuchen. Von besonderer Bedeutung schien dem Präsidium um die Landtagspräsidentin Hanna Naber die Einrichtung des Jugendraumes und die Inklusionsmannschaft des VfB Hemeringen zu sein. Unter der Überschrift „Präsidium vor Ort“ versucht die Politik die Stimmung aufzunehmen, Nöte und Vorstellungen wahrzunehmen, aber auch wichtige demokratische Ansätze zu vermitteln.
Nach einem Empfang im Hessisch Oldendorfer Rathaus ging es direkt zum Jugendraum. Kerstin Langer und Claudia Hartig hatten alles vorbereitet und führten die Gruppe der Politikerinnen und Politiker perfekt durch das Programm. Die Vorstellung der Arbeit für die Jugendlichen, die Beweggründe für das überaus umfangreiche Engagement, aber auch die Verbundenheit zu den Jugendlichen wurde von Kerstin ausführlich vorgestellt. Ein hoher Zufriedenheitsgrad der jugendlichen Teilnehmer, abseits der elterlichen Obhut in der Gemeinschaft Gleichgesinnter, war förmlich spürbar, so dass sich mittlerweile eine zweite Generation optimal geborgen fühlt. Natürlich war es Politik wichtig, die Jugendlichen zu interviewen. Aufgeschlossen, redselig und ohne jede Scheu vor dem hohen Besuch entwickelte sich ein interessanter Dialog zwischen Politik und den Teilnehmern. Einige Wünsche der Jugendlichen waren ein Ergebnis aber auch ein dickes Dankeschön seitens der Politik für ein derartiges Engagement.
Der zweite Termin führte zum VfB Hemeringen und hier zur Inklusionsmannschaft des Vereins. Eugen Fabrizius und Peter Reese stellten zunächst kurz den Verein mit dem erarbeiteten Leitbild vor. Wie funktioniert Demokratie vor Ort, war eine der Überschriften, die Politik interessierte. Schnell entwickelte sich dabei eine lockere Atmosphäre, bevor Aaron Wyrwich und Carsten Winkel mit einer großen Anzahl Protagonisten unter dem Slogan „Wir – der VfB“ Einblicke in deren ehrenamtliches Engagement präsentierten. Basisarbeit pur, vom Umfeld bis hin zu den Akteuren, konnte Politik erleben. Eine hohe Zufriedenheit der SpielerInnen war herauszuhören. Aktiv, die Gemeinschaft mit festen Strukturen zu genießen, Erfolge und Niederlagen zu erleben, sportliche Aktivitäten zu entwickeln oder einfach die Anwesenheit Gleichgesinnter zu genießen, war das positive Feedback. Auch hier gab es viel Zustimmung und Unterstützungsabsichten durch die Politik.
Neben einigen Wünschen zur Weiterentwicklung und Verbesserung konnte Politik mitnehmen, was mit viel ehrenamtlichem Engagement an der Basis zu erreichen ist. Vielen Dank für den Besuch hier bei uns in Hemeringen.
Text: Klaus Brzesowsky, Fotos: Wolfgang Lütjen, Peter Reese

Tagesausflug ins Heringsfängermuseum Heimsen
Die Mitglieder des Ortsrates hatten in diesem Jahr zu einer Fahrt nach Heimsen in der Nähe von Petershagen eingeladen. Das dortige Heringsfängermuseum war unser Ziel und lockte die Seniorinnen und Senioren unserer Ortschaft, so dass wir mit einem ausgebuchten Bus starten konnten.
„Heringsfänger – was?“ werden Sie sagen, das ist doch eine Einrichtung, die an die Küste gehört und nicht ins Binnenland. Wie immer und überall steckt auch hier ein tieferer Sinn dahinter.
Während der etwa 100jährigen deutschen Heringsfischerei ab 1872 galt das Gebiet der Mittelweser mit den Westfalen, Hannoveranern und den Schaumburg-Lippern als das größte zusammenhängende Wohngebiet deutscher Heringsfänger. Der Heringsfang, einige hundert Kilometer von der Küste entfernt, hat die Familien ernährt und einen gewissen Wohlstand in die Region gebracht. Wirklich bemerkenswert, dass aus einem zusammenhängenden Gebiet im Binnenland ein Berufszweig entstand, den wir an der Küste verorten würden.
Die Mehrzahl der deutschen Heringsfänger kam aus der Gegend zwischen dem westfälischen Minden, dem niedersächsischen Stolzenau und dem ehemaligen schaumburg-lippischen Stadthagen und Bückeburg.
Herr Klein, einer der letzten noch lebenden Heringsfänger, führte uns gekonnt durch das Museum mit vielen wahren Erzählungen und praktischen Erfahrungsberichten.
Bei der kurzweiligen Pause mit Kaffee und Kuchen, ebenfalls im museumseigenen Cafe, wurden die Erlebnisse diskutiert.
Mit vielen neuen und erkenntnisreichen Eindrücken wurde im Anschluss die Heimreise angetreten.
Text: Klaus Brzesowsky, Fotos: Heinz-Otto Hoppe.